Monthly Archives: January 2013

Kurz und schmerzlos … eine Rede zum Wochenstart

“Fasse Dich kurz” so sagt man es mir doch immer wieder. Lange Reden mag oft niemand hören, denn die Spanne der Aufmerksamkeit ist kürzer als oft gedacht. Und kann sich nicht einiges in vielen Worten verstecken, was eigentlich niemand leidern kann? Abgesehen davon, sind diejenigen, die sich selber oft gerne reden hören, nicht unbedingt beliebt, denn sie können – so vermute ich es heute – anderen selbst nur schwer zuhören, oder etwa nicht? So sei allen schlicht gesagt, habt einen guten Start in eine, in diese neue Woche.

Genosse Ignaf Ignafowitch

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Zwischen all den Phrasen – Eine Rede zum Wochenstart

„Du schaffst das schon!“ ein Satz, welchen Familie, Freunde, Kollegen und Genossen gerne zu jemandem sagen, der etwas vor sich hat, das es zu bewältigen geht. Wie auch immer dies auch Aussehen mag, mit dem Wort „Bewährungsprobe“ ist es allemal umschrieben. „Du schaffst das schon!“ soll dem Gegenüber vermittelt, dass davon ausgegangen wird, das er (oder sie) eben diese Herausforderung auch überstehen und erfolgreich absolvieren kann. Es ist doch nett, wenn Mut gemacht wird, denn Zuversicht kann ja jeder gebrauchen.

Ja, es ist nett, doch mehr auch nicht, wenn es ohne wirkliche Überzeugung dahinter gesagt wird. Dann ist es doch auch nur eine lapidare Phrase. Nicht mehr als Höflichkeit. Vom Grunde her ließe sich auch der Wetterbericht zitieren, der ebenso viel (oder wenig) Mut machen würde. Weder der Wetterbericht, noch eine höfliche Bemerkung beachten die Person, um die es geht, aber geht es nicht eigentlich darum?

 

Um jemanden zu helfen, der sich einer Bewährungsprobe stellen muss (bzw. kann), bedarf es wohl auch der Notwendigkeit zu verstehen. Warum ist es so? Wo liegt die Gefahr des Scheiterns? Dafür wiederum bedarf es Nachfragen, bedarf es dem Zuhören. Und am Ende möglicherweise die Einsicht, dass man offen zugestehen muss, nicht helfen zu können, doch das Mitgefühl für die Situation zu haben.

Wer soweit über die Höflichkeit hinausgegangen ist, geht vielleicht auch noch weiter, indem er garantieren da zu sein, egal was passiert. Jemanden zu helfen, die Hand nach einen Sturz zu reichen, ist mehr als eine höfliche Geste. Es ist echte Hilfe, die weiter bringt als hunderte von Phrasen. Lasst uns gemeinsam eine Gesellschaft mit echter Hilfe schaffen. Mit dieser Aufforderung sei Allen ein guter Start in eine, in diese neue Woche vergönnt.

Genosse Ignaf Ignafowitch

Zur Ehre der Eltern – Eine Rede zum Wochenstart

Eines der Gebote, welches sich die Pionierorganisation und mind. die christliche Religion teilen, ist die Achtung, die Ehrfurcht vor den Eltern. „Du sollst Vater und Mutter ehren“ heißt es im Buch der Bücher. Doch wie so oft gilt es hier nicht nur die Worte zu lesen, zu hören, sondern sie auch umzusetzen. Gerade da wird es für die (meisten) Kinder wohl schwierig werden, denn fragen wir uns ehrlich selbst: Tun wir das auch? Können wir unseren Eltern die Achtung geben, die so scheinbar einfach gefordert wird?

Versetzen wir uns in den Standpunkt eines Kindes, das gerade am spielen ist, wenn sich die Sonne zum Untergehen bereit macht. Es wird bald gerufen werden, sich fertig zu machen ins Bett zu gehen. Gerade wenn es am schönsten ist verlangen die Eltern, dies zu beenden. Wir Erwachsene wissen, dass der Mensch ein gesundes Maß an Schlaf und Erholung bracht, egal wie schön das ist was er gerade macht.

Versetzen wir uns in den Standpunkt eines Jugendlichen, der nach Hause kommt, genug von der Schule hat und am liebsten mit seiner neuen, nun endlich entfachten Liebe den Abend verbringen will. Irgendwo weggehen, nicht zu Hause bleiben wenn die Eltern mal wieder nerven. Sie fordern Arbeit an den Hausaufgaben, wo man doch schon den Tag über in der Schule war! Sie fordern Arbeit daheim, wo sie es doch immer besser können. Und sie fordern um eine bestimmte Zeit daheim zu sein und nichts zu trinken. Wir Erwachsene wissen, dass es nicht nur gilt genügend Schlaf zu haben, sondern auch mit Vorsicht zu genießen und das wir auch neben dem Studium oder der Arbeit noch Verantwortung übernehmen müssen.

Und blicken wir auf uns heute, wie wir darauf reagieren, wenn sich unsere Eltern melden und auch heute noch immer wissen, was wir tun sollen. Fühlen wir uns dann auch noch „wie Kinder“ behandelt, obwohl wir schon (mehr oder weniger) lange Erwachsen sind? Wie können wir die Eltern in solchen Momenten achten? Ja, auch Eltern müssen irgendwann einsehen, dass Kinder erwachsen werden und Individuen sind, die Ihren eigenen Weg gehen. Sogar gehen müssen. Aber das ist nicht einfach und wir sollten stets daran denken, dass wir als Erwachsene auch immer noch Kinder sind. Wir sind immer die Kinder unserer Eltern, die sich – bei dem Einen mehr, als bei dem Anderen – um uns kümmern, das Beste für uns wollen. Das ist für die meisten nur schwer zu verstehen und es werden viele wohl erst dann begreifen, wenn sie selbst Mutter oder Vater geworden sind. Erst wenn sie selbst ihr eigenes Kind in den Armen halten, können sie wie ihre Eltern empfinden und im folgenden das schöne Spiel beenden, fordern pünktlich zu Hause zu sein und auch immer noch Tipps geben, obwohl der Nachwuchs sein Leben schon längst im Griff hat. Erst wenn wir die Leistung der Erziehung erkennen und begreifen, können wir den Eltern unserer Republik, ja der ganzen Welt unsere Achtung entgegenbringen und sie eben für ihre Elternschaft ehren.

Zugegeben, es wird schwer das auch bei denen zu tun, die ihren Kindern weh getan haben, sei es seelisch oder auch physisch. Simpel zu fordern, auch deren Kinder sollen Ihre Eltern achten, schließlich haben diesen ihnen das Leben gegeben, wäre eine Anmaßung gegenüber diesen Menschen und verkennt, was eben diese durchgemacht haben. Ja, Eltern sind immer Eltern, aber Ehre und Verzeihen kann nicht gefordert werden, es muss aus der freien Entscheidung der Person selbst kommen. Dieser Raum muss immer gewährt werden, denn nur dadurch achtet man diesem Menschen selbst und nur dadurch kann auch er anderen Menschen Achtung erbringen. Mit diesem Überlegungen sei allen Müttern, Vätern und den Kindern ein guter Start in eine, in diese neue Woche vergönnt.

Genosse Ignaf Ignafowitch

Willkommen im Alltag – EIne Rede zum Wochenstart

Nun sind die “Wochen des Jahreswechsels” vorbei. In dieser Zeit nehmen die Menschen gerne eine Auszeit. Einmal bedingt dadurch, dass in diesem Zeitraum mehrere Feiertage fallen, sich darauf ein gutes Verhältnis an benötigten Urlaubstagen und zusammenhängender freier Zeit ergibt. Zum Anderen ist die Weihnachtszeit, der Umbruch in ein neues Jahr ein Moment, in dem auch der Wunsch nach Familie, nach dem “nicht alleine sein” stark ist. Wer keine Familie hat, der besucht Freunde, die Menschen, die ihm wichtig sind. Auch wenn das manchmal in Stress ausartet, so nehmen die meisten dies doch gerne in Kauf.

Nun steht die erste volle Arbeitswoche des Jahres an. Von der Besinnlichkeit wird durch den Alltag nicht mehr viel bleiben, doch halten wir uns diese Zeit dennoch in Erinnerung! Diese Momente der Gemeinschaft, der Freude, sie werden uns durch das alltägliche Leben tragen. So wie auch die, die uns in unserem Leben – zumindest ein Stück weit – begleiten, sei es mit einem gutem Gespräch, einer zärtlichen Umarmung oder einfach nur dadurch das sie mit einem offenen Ohr für uns da sind. Diese Erinnerungen, diese Menschen geben uns die Kraft, welche uns stützen und Halt gibt, wenn wir es brauchen.

Heißen wir den Alltag willkommen und stellen uns den Herausforderungen die uns Erwarten werden! Wir wissen, wir können es – auch und gerade drum – gemeinsam schaffen. So sei allen ein guter Start in eine, in diese neue Woche vergönnt.

Genosse Ignaf Ignafowitch

Religion und Sozialismus

Sehen wir auf die Welt, so sehen wir Menschen in all Ihrer Vielfalt. Nicht nur mit unterschiedlichen Hautfarben, Geschmäckern, sondern auch mit den unterschiedlichsten Weltbildern. Gerade die Vorstellungen woher wir kommen, warum wir hier auf Erden wandeln und wohin wir gehen, sind sehr unterschiedliche. Im Sozialismus weit verbreitet ist der Grundsatz das Religion “Opium für das Volk” ist, ein Mittel es ruhig zu halten. Doch eine Grundeinstellung aus dem Mißbrauch manch Mächtiger, sich über Verse wie “von Gottes Gnaden” ihre Herrschaft zu sichern, generell gegen die Religion zu wettern ist mehr als gefährlich. Nehmen wir dem Menschen seinen Glauben, was hat er dann noch, was bleibt ihm und wie leicht wird es dann für einen anderen Ideologen sein, eben diesen Menschen für sich und seine Zwecke zu benutzen? Das darf nicht sein, vielmehr müssen wir mit dem Menschen gehen und ihm dieses lassen. Glauben wir es selbst oder nicht, aber er wird zufriedener sein.

Gehen wir sogar einen Schritt weiter, lesen wir im Buch der Bücher, so finden wir genügend Hinweise für die Ursprünge eines sozialen Ausgleichsystems, so wir unter anderem in der Apostelgeschichte immer wieder von Hilfe für Witwen gesprochen. Der Erlöser hilft denen, die sich selbst nicht helfen können, denkt man an die Heilung von Menschen, wenn man so will der Ursprung für ein gemeinnütziges Gesundheitssystem. Schon in den Zehn Geboten sind Dinge festgeschrieben, die eine sozialisitschen System gar nicht entgegenstehen. “Du sollst nicht morden” sollte in jeder Gesellschaft gelten. “Du sollst nicht stehlen” ist ebenso allgmeingültig. “Du sollst nicht nach dem Haus Deines nächsten verlangen…” impliziert das manigfaltige Probleme aus dem Neid erwachsen, vom Vorher genannten Diebstahl bis hin zum Kriege zwischen Ländern.

Gehen wir also mit dem Menschen, belassen wir die Religion, solange sie sich den geistlichen DIngen widmet und sparen uns die Verschwendung von Ressourcen für einen Kampf, an dessen Ende nur Verlierer stehen würden. Letzendlich erlaubt es uns im Falle eines Falles auch ein Stoßgebet gen Himmel zu richten!

Genosse Ignaf Ignafowitch

Herausforderung Planwirtschaft

Arbeit, Boden, Kapital … das sind die Produktionsfaktoren der Volkswirtschaftslehre. Diese gibt es natürlich auch in der Planwirtschaft, nur ist dort alles de facto in einer Hand. In der Hand des Volkes. So ist das Streben in der Ideologie dadurch, dem Volke einen Größtmöglichen sozialen Wohlstand zu gewährleisten ohne von wenigen, denen das Kapital gehört, ausgebeutet zu werden. Im weiteren Ansatz wird der Mensch nach dem Fortschritt streben, da allen alles gehört und es auch allen – auch dem einzelnen Arbeiter und Bauern selbst – zu Gute kommt. Daraus könnte nun also auch die Theorie resultieren, dass es auch bedeutet: “Je besser geplant wird, desto besser geht es den Menschen!”

Doch die beste Planung, die durchaus Aufwenig ist, stößt da an ihre Grenzen, wo es zu unverhoergesehenen Ereignisse kommt. Dies könnte eine der sog. Naturkatatrophen sein, in jedem Fall aber kann der Bedarf eines einzelnen Menschen nie durchgeplant werden. So muss doch festgestellt werden, dass jeder – noch so aufwendig erstellte Wirtschaftsplan – eine Planung am Bedarf vorbei ist, was sich steigert je mehr Bereiche die Planung umfasst.

Es kann daher nur die Richtung geben, dass der Mensch eigenverantwortlich handelt, denn er ist allein schon durch das gute Bildungssystem ein mündiger Bürger, dem Mittel bereitgestellt werden müssen, um seine Ideen zu verwirklichen. Damit vergrößert sich der Anspron, steigert sich die Motivation, da jeder der eigentverantwortlich handelt, die Folgen seines Handelns eher zu spüren bekommt, als jemand der einem alles umfassenden Plan folgt. So müssen den Bauern, den Handwerkern und kleineren Dienstleistern Bereiche geschaffen werden, in denen nur sie tätig sind um schnell, effektiv und effizient auch den Bedarf der Menchen reagieren zu können. Sie müssen geschaffen werden, um es dem Staat zu ermöglichen sich auf die wichtigen Felder seines Handelns  zu konzentrieren, ihn damit zu entlasten und auch aus dem Geiste des Volkes zu seinem eigenem Wohlergehen zu schöpfen.

Genosse Ignaf Ignafowitch

Frohes neues Jahr!

Frohes neues Jahr!

Überall in der Republik haben die Menschen den Jahreswechsel gefeiert. Zusammen mit Freunden und Familie. Um Mitternacht lagen sich die Menschen in den Armen, erhoben ihre Gläser mit der Hoffnung auf ein Jahr voll Glück und es begannen die großen und kleinen Feuerwerke. Allen sei ein frohes neues Jahr, in Gesundheit und mit persönlichen Erfolgen beschieden.

Ignaf