Monthly Archives: February 2013

Unsicherheit…ein Rede zum Wochenstart

Im Prozess des Lernens meinerseits stieß ich auf eine Definition von “Unsicherheit”, welche folgendermaßen lautete:

“Unsicherheit ist der bewußt wahrgenommene Mangel an Sicherheit. …”

Simpler kann es nicht benannt werden und es trifft einen jeden doch immer wieder. Naheliegend ist hier das Warten auf Noten, die Frage, ob das Ziel erreicht werden konnte. Im Straßenverkehr die Frage, ob der Gegenüber die allgemeinen Regeln kennt und dann auch danach handelt. Oder aber am Ende einen wunderbaren Abends zu zweit, an welchem etwas gesagt werden soll. Doch vor lauter Aufregung verlassen Worte den Mund, die ganz anders klingen, als das was eigentlich gesagt werden sollte.

Ja, die Unsicherheit lauert überall. Und ja, wir nehmen bewusst den Mangel an Sicherheit wahr. Aber es sollte niemanden aus der Fassung bringe…es wird wohl jedem Menschen, in gleischer oder ähnlicher Situation so ergehen. So wünsche ich allen, ein hohes Maß an Sicherheit im Leben, als auch die Fähigkeit damit umgehen zu können. Gefolgt von den Wünschen für einen guten Start in eine, in diese neue Woche!

Genosse Ignaf

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Ende gut, alles gut oder warum Geduld ihre Zeit wert ist…eine Rede zum Wochenstart

Wer möchte warten? Doch eigentlich niemand, oder? Ein Handwerker wird immer “dringend” gebraucht, es wird nach dem Bus gehetzt weil doch die Zeit fehlt und selbst beim einkaufen wird auf die Kasse spekuliert, bei welcher die wenigste Zeit in der Warteschlange zu verbringen ist.Wenn es etwas zu erreichen gilt, dann doch lieber gestern als morgen.

Wer kann sich da dann also noch so etwas wie Geduld leisten? Warten kostet Zeit. Zeit ist Geld. Geld ist knapp.  Doch so einfach wie sie scheint, ist auch diese Milchmädchenrechnung nicht. Fragen wir uns doch einmal selbst, was uns Ungeduld beschert. Was haben wir davon, wenn wir ungeduldig werden? Tut es uns gut? Ist es das Mittel zum Erfolg?

Eine Kassiererin wird vom hin und her Trampeln nicht schneller arbeiten können (geschweige denn wollen). Handwerker arbeiten Kunden für Kunden ab. Die Suche nach einer neuen Bleibe wird sich nicht beschleunigen, wenn sich darüber aufgeregt wird, dass so wenige Antworten. Und auch die größte Zuneigung zu einer Person wird kaum auf größere Gegenliebe stoßen, je toller ein geplantes Essen oder je größer der überreichte Blumenstrauß ist. Im Gegenteil, bei manchen Dingen zerstört Ungeduld dass, was vielleicht möglich wäre. Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit. Sie brauchen ihre Zeit, sich zu entwickeln und dafür bedarf es der Geduld.

So wünsche ich allen zu erkennen, wann es angebracht ist einfach mal nur geduldig zu sein. Ich wünsche auch die Kraft, diese Geduld bewahren zu können. Und ich wünsche damit allen auch einen guten Start in eine, in diese neue Woche.

Ignaf Ignafowitch

Kraft und Mut…eine Rede zum Wochenstart

Kraft und Mut sind zwei Wörter, die Anerkennung gegenüber einer anderen Person ausdrücken, wenn wir ihr diese Zuschreibungen geben. Sie reichen dabei weiter, als sie von vornherein den Anschein erwecken. So wird Kraft nicht nur dadurch bewiesen, ein schweres Möbelstück den Hausflur in den 8. Stock eines Hauses zu tragen (weil vielleicht einmal mehr der Aufzug ausgefallen ist), sondern es kann auch meinen, Kraft zu haben eine schwere Situationen zu überstehen wie eine Prüfung die Augenscheinlich misslungen ist. Ebenso braucht es nicht nur Mut sich einer gefährlichen Situation zu stellen, wie die Überwindung zu einem Fallschirmsprung oder der Unterstützung eines Menschen der gerade überfallen wird, sondern auch etwas gegenüber jemand anderen (oder sich selbst) einzugestehen, wie zum Beispiel das Gefühl sich in den anderen Menschen verguckt zu haben. In den letzten Tagen, bin ich auf Menschen getroffen, habe Gespräche geführt und bin immer wieder auf diese beiden Wörter gestoßen. Dabei fiel mir auf, wie wichtig diese für unser aller Leben sind. Wie gut es tut, in bestimmten Situationen diese Zuschreibungen zu erhalten, weil sie uns helfen und stützen können. Und auch, dass wir diese Zuschreibungen gern weitergeben, weil wir dann – zumindest für einen Augenblick – einen anderen Menschen bewundern, ja aufblicken können. Ich wünsche allen Mut und Kraft die Situationen des (alltäglichen) Lebens bewältigen zu können in einer, dieser neuen Woche.

Ignaf Ignafowitch

Herausforderungen…eine Rede zum Wochenstart

In manchen Wochen vergehen die Tage, ohne dass diese eine große Bedeutung erlangen. Dann aber gibt es Tage, an denen uns allen Prüfungen auferlegt werden, die uns fordern und die es einfach gilt zu bestehen. Auch wenn wir gelernt haben, weil wir wussten, dass eben jener Test uns erwartet, wir frohen Mutes sein könnten bleibt doch immer diese Unsicherheit. Es ist die Angst vor dem Scheitern, die jeden Menschen lähmen kann, sei er auch noch so gut vorbereitet. Doch machen wir diese Furcht nicht größer als sie eigentlich ist! Vertrauen wir an diesen Tagen auf uns selbst, die Mühe, die Kraft, die wir investiert haben um uns der Herausforderung stellen zu können und geben wir das einfach unser bestes.

Und wenn wir scheitern sollten, dann heißt sich trotzdem zu erheben, nicht aufzugeben und es einfach wieder zu probieren. Darum wünsche ich allen, die innere Überzeugung von der Kraft jedes Examen absolvieren zu können und einen guten Start in eine, in diese neue Woche.

Genosse Ignaf Ignafowitch